Women in Arts and Media e. V.
ist ein interdisziplinäres, branchen- und spartenübergreifendes Netzwerk für Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien.

Aktuelles

Eingestellt am 2. Februar 2023

Regionalforum München am 15. Februar

WAM-Mitglieder in München planen Ausstellungsbesuch

Bei ihrem nächsten Treffen am 15. Februar ab 17 Uhr planen die Münchnerinnen* einen Ausstellungsbesuch mit anschließendem Gespräch und schließlich klingt der Abend mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch aus. Wer Kontakt zum Regional Forum München aufnehmen möchte kann dies unter muenchen@womeninartsandmedia.de.

 

Eingestellt am 27. Januar 2023

Regionalforum Leipzig startet digital!

Erstes Kennenlernen der WAM-Mitglieder in Leipzig und anderen Städten im Osten des Landes

Am 27. Februar um 19.00 Uhr sind WAM-Mitglieder und Interessierte zu einem digitalen Kennenlernen der Mitglieder aus der Region eingeladen. Es soll Raum geben, sich vorzustellen und kennenzulernen, um bald auch mit der persönlichen Begegnung weiterzumachen. Um Anmeldung wird gebeten unter leipzig@womeninartsandmedia.de.

Eingestellt am 17. Januar 2023

Regionalforum Stuttgart startet!

WAM-Mitglieder im Südwesten vernetzen sich

Am 6. Februar 2023 um 18.30 Uhr findet in Stuttgart das Auftakttreffen des Regionalforums statt. Interessierte melden sich bei stuttgart@womeninartsandmedia.de.

 

Eingestellt am 13. Januar 2023

Neu bei WAM?

Am 23. Januar um 20.30 Uhr gibt es einen neuen Onboarding-Termin

Ein Verein lebt aus der guten Vernetzung seiner Mitglieder, aus Aktivitäten, die zusätzlich zu Vorstandsinitiative passieren! Das zu stärken ist ein wichtiges Anliegen von WAM. Dazu arbeiten wir zum einen mit Regionalen Foren und haben eine Sharing-Plattform, auf der alle wichtige Unterlagen für jedes Vereinsmitglied zugänglich sind. Wie das alles funktioniert, lernen Neumitglieder in den Onboarding-Terminen.

Der Verein

Women in Arts and Media e. V. (WAM)

ist ein interdisziplinäres, branchen- und spartenübergreifendes Netzwerk für Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien. WAM setzt sich insbesondere für die Erhöhung der Anzahl von Frauen in Führungspositionen ein und Fragestellungen rund um die Zukunft der Kultur- und Medienlandschaft im deutschsprachigen Raum bilden das Zentrum der Vereinsarbeit. WAM ist ein ein Ort für professionellen Austausch, für ein kooperatives und vertrauensvolles Miteinander sowie ein erfahrungsreicher Ressourcenpool. WAM versteht sich als Schnittstelle und Plattform und kooperiert mit anderen Netzwerken und Initiativen. WAM legt einen besonderen Fokus auf Frauen in ihrer Diversität. Allen Frauen, unabhängig von ihrer Herkunft, soll eine aktive Rolle in der Gestaltung der Zukunft im Kultur- und Mediensektor im deutschsprachigen Raum möglich sein. Detailliertere Infos findest du in unserer Satzung.

Entstehung

Der Verein wurde 2021 gegründet und ist hervorgegangen aus dem von der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters (2013-2021) und Claudia Roth (seit 2021) geförderten Projekts Frauen in Kultur und Medien, das seit 2017 vom Deutschen Kulturrat durchgeführt wird. Die Gründungsmitglieder von WAM waren Teilnehmer*innen des Mentoring-Programms, das als Reaktion auf die Studie Frauen in Kultur und Medien entstanden ist. Daher ist es auch weiterhin ein Anliegen von WAM, den Mitgliedern Formate des kollegialen Austauschs wie Beratung, Mentoring und Supervision anzubieten.

Wer sind wir

Der Verein WAM – Women in Arts and Media e. V. ist hervorgegangen aus dem von der Beauftragten für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters (2013-2021) und Claudia Roth (seit 2021), geförderten und vom Deutschen Kulturrat organisierten Programm Frauen in Kultur und Medien. Dem Gründungsprozess ging eine Arbeitsphase von über einem Jahr mit rund 20 Teilnehmer*innen des Programms voraus und der Verein wurde November 2021 mit über 40 Gründungsmitgliedern gegründet. Die Mitglieder des Gründungsvorstand waren ebenfalls Teilnehmer*innen des Programms Frauen in Kultur und Medien.

Susanne Stephani

Vorsitzende

Vita

Susanne Stephani verantwortet seit 2009 die Förderung der Darstellenden Kunst (Leitung) und Bildenden Kunst (Co-Leitung) der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V., Deutschlands größtem Begabtenförderwerk mit 14.000 Stipendiat*innen. Zwischen 2010 und 2013 leitete sie zudem die Geschäftsstelle des Studienkollegs zu Berlin, eines Programms der Studienstiftung in Kooperation mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Susanne Stephani war Lehrbeauftragte an der Stiftung Universität Hildesheim und der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2017 unterrichtet sie am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem Schwerpunkt Kulturförderung, Diversität und Erinnerungskultur. Sie studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Bologna; Forschungsaufenthalte und Projekte führten sie neben Stationen in Deutschland auch nach New York und Zürich. Sie war Fellow des bundesweiten Sounding Board des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (2016-2019) und ist seit 2014 wiederkehrend Mitglied der Jury für Kultur- und Kreativpiloten. 2020-2022 ist sie Mitglied der Neustart Kultur Jury im Bereich „Dis-Tanz Solo“ des Dachverbands Tanz.

Annelie Mattheis

Stellvertretende Vorsitzende

Vita

Annelie Mattheis ist seit vierzehn Jahren als Kulturmanagerin, Projekt- und Festivalleiterin tätig. Sie war ebenfalls Dramaturgin auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Ihre Laufbahn hat sie an öffentlich-geförderte Stadt- und Landestheater, in die kommunale Kulturverwaltung sowie in Kulturinstitutionen des Bundes geführt. Als Dramaturgin arbeitete sie am Theater Baden-Baden (2008-2011), Hessischen Landestheater Marburg (2011-2014) am Schauspielhaus Bochum (2014-2018) sowie bei der Stiftung Humboldt Forum (2021-2022).

Auf Landesebene verantwortete sie als Festivalleiterin die 24. Baden-Württembergischen Theatertage 2019 und als Projektleiterin den Brandenburg-Tag 2021. Bereits 2010 initiierte und leitete sie das Festival „Fit fürs Abi in 5 Tagen“, das abiturrelevante Stoffe für Jugendliche auf der Bühne präsentiert. 2023 findet dieses sogenannte Sternchenthemen-Festival in Baden-Baden zum vierzehnten Mal statt. 2008 koordinierte sie als Projektleiterin das „tanz!zentral“ – das Festivalzentrum von „tanzen!08“ für die Metropolregion Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach mit 200 Veranstaltungen in 17 Tagen.

Einen besonderen Fokus setzt Annelie Mattheis auf die Vernetzung und den Austausch von Kulturschaffenden. Daher hat sie mehrere Stipendiat*innen-Programme entworfen und umgesetzt – unter anderem bei „Fit fürs Abi in 5 Tagen“, bei den Baden-Württembergischen Theatertagen und dem „Kuss-Festival“ in Marburg. Weitere zentrale Themen, die sich durch ihre Arbeit ziehen, sind: Gleichstellung, Diversität, Nachhaltigkeit und Agiles Arbeiten.

Als Jurymitglied war Annelie Mattheis in der Sektion Schauspiel / Puppenspiel / Figurentheater der Studienstiftung des deutsches Volkes (2022), für den Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg (2010) und die 11. Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche (2006) tätig.

Ihr Studium der Theater- und Medienwissenschaft, Psychologie und Neueren Deutschen Literaturgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der Universität Bern schloss sie 2008 mit ihrer Magisterarbeit über das Regiekollektiv „Rimini Protokoll“ ab.

Caroline Schroth

Schatzmeisterin

Vita

Caroline L. Schroth wurde in Hamburg geboren, ist Organisationsentwicklerin und Mutter von drei Kindern. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen und Kulturanthropologie an der Universität Hamburg, sowie einer dualen Ausbildung zur Industriekauffrau, folgten sechs Jahre in einem amerikanischen Konzern, anschließend zwei Jahre im familieneigenen Unternehmen und schließlich vier Jahre als Vorstandsreferentin von Dr. Arend Oetker. Seit Anfang 2021 ist sie Geschäftsführerin ihres Familienunternehmens Rothlaender & Co. GmbH, ein klassisches Hamburger Handelsunternehmen für Rohstoffe, Pinsel und Malerwerkzeuge. Sie engagiert sich ehrenamtlich für das Woods Art Institute in Wentorf bei Hamburg und seit erster Stunde für WAM. Als systemischer Coach begleitet sie Menschen und Organisationen in Transformationsprozessen.

Juana Awad

Beisitzerin

Vita

Juana Awad wurde in Bogotá (COL) geboren. In den späten 90er Jahren wanderte sie nach Kanada aus, in den 2010er Jahren nach Deutschland. Awad studierte Semiotik und Theaterwissenschaft an der University of Toronto (CAN), Fine Art Media an der Slade School of Fine Art UCL London (GBR) und Kulturen des Kuratorischen an der HGB Leipzig (DEU). Ihre Hauptinteressen gelten den Überschneidungen von Wissensproduktion und ästhetischen Praktiken; den Auswirkungen institutioneller Prozesse auf die Rezeption von Kunst; und dem politischen Potenzial der Präsentation von Kunst und Kultur. Sie hat in Kanada, Deutschland, Kolumbien, Argentinien, Indien und England kuratorische Projekte verantwortet. Ihre Videoarbeiten wurden international ausgestellt. Berufliche Stationen in Kanada waren unter anderem die Leitung des 3D Film Innovation Consortium an der York University, die Leitung des AluCine Film Festivals sowie der Programmbereich Toronto International Film Festival. Berufliche Stationen in Deutschland waren untern anderem die Co-Leitung des Karneval der Kulturen in Berlin, Produktionsleitung des Afrikamera Film Festivals, die wissenschaftliche Koordination DFG-Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“ an der UdK Berlin. Derzeit forscht und lehrt sie zur dekolonialen Theorien und Praktiken an der Weißensee Kunsthochschule Berlin.

Sonja Walter

Beisitzerin

Vita

Sonja Walter wurde in Hannover geboren und wuchs dort auf. Sie studierte Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und an der Université Paris VIII sowie Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Wismar. Nach Hospitanzen, Assistenzen und Arbeiten in der freien Szene Berlins ging sie 2008 als Dramaturgieassistentin ans Bayerische Staatsschauspiel und arbeitete dort seit 2010 als Dramaturgin. Mit Beginn der Intendanz von Holger Schultze wechselte Sonja Walter 2011 ans Theater und Orchester Heidelberg. Dort war sie zunächst als Schauspieldramaturgin, dann als Geschäftsführende Dramaturgin tätig. 2018 kam Sonja Walter als Geschäftsführende Dramaturgin SCHAUSPIEL ans STAATSTHEATER KARLSRUHE ins Team der Schauspieldirektorin Anna Bergmann. Mit der Spielzeit 2020/21 wechselt Sonja Walter auf die Position der Chefdramaturgie des STAATSTHEATERS.

Wir sind mehr

Vernetze dich auch!

Unsere Mitglieder

Sind vielfältig, kommen aus breitgefächerten Berufsfeldern & sind deutschlandweit vertreten. Ein starkes Netzwerk, das stetig wächst und seine Expertise vergrößert.

Vernetze dich auch mit uns und werde Mitglied!

Regionale Foren & Arbeitskreise

Regionale Foren

Die sieben Regionalen Foren tragen aktiv zur Vernetzung und zum direkten Austausch der WAM-Mitglieder bei. Neben dem bundesweiten Austausch ermöglichen die regionalen Gruppen eine persönlichere und engere Kommunikation. Sie schaffen ein lebendiges Vereinsleben vor Ort und können sich ihre Themen, Termine und Austauschformate frei wählen. Damit sind sie zusätzlich zu den vom Vorstand koordinierten bundesweiten Treffen, wie beispielsweise Tagungsprogramme rund um die Mitgliederversammlung, Orte des interdisziplinären Austauschs. Regionale Veranstaltungen unterstreichen den Netzwerkgedanken, die Sichtbarkeit des Vereins und seiner Mitglieder. Die gegenseitige spartenübergreifende Unterstützung und Vernetzung vor Ort schafft Wissenstransfer und die regionalen Ansprechpartner*innen sind Multiplikator*innen für das Vereinsnetzwerkdie Vereinsziele.

Wenn du dich in einem Forum umschauen möchtest, kannst du jeder Zeit bei einem Treffen vorbeischauen. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter der verlinkten Kontaktadresse. Regionale Foren gibt es bereits in:

Regionale Foren Karte

Arbeitskreise

WAM gibt Raum zu Gestaltung, von Mitgliedern für Mitglieder, innerhalb des Netzwerks und für die Ziele des Vereins darüber hinaus. Seine inhaltliche und strukturelle Arbeit stützt der Verein neben den gewählten Vertreterinnen des Vorstands auf ein Netzwerk an Arbeitskreisen.

Fachlicher Austausch

  • fachliche Austausch kann vertieft und spartenübergreifend ausgebaut werden
  • persönliche und professionelle Themen stehen im Zentrum
  • eigene Expertise kann eingebracht werden
  • gegenseitige fachliche und persönliche Stärkung

Arbeit an Vereinszielen

  • die Arbeitskreise leisten wichtige Recherchearbeit
  • und konkrete Maßnahmen für die Umsetzung der Vereinsziele

Mentoring

Die Bedeutung von Mentoring in der Karriereentwicklung ist groß. Der zeitlich befristete Erfahrungs- und Wissenstransfer zwischen Personen mit unterschiedlicher Berufserfahrung im informellen Rahmen bietet ein praxisorientiertes Instrument der beruflichen und persönlichen Entwicklung. Anders als die klassische Form einer fachlichen Weiterbildung bietet Mentoring auch die Möglichkeit Themen wie die „gläserne Decke“ oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu adressieren und zielt auf die Einführung in berufsrelevante Netzwerke ab.

Das eigene Mentoring-Format von Women in Arts and Media WAM Exchange fand erstmals im Oktober 2022 in Berlin statt. Es richtete sich an Studierende, Young Professionals oder Quereinsteiger*innen.

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Wenn du Fragen, Anregungen oder Feedback hast, fühle dich herzlich eingeladen mit uns in Kontakt zu treten.

ADRESSE

WAM – Women in Arts and Media e. V.
c/o Cornelie Kunkat
Dircksenstr. 41
10178 Berlin